semmering symposium

DIE SÜDBAHN UND DIE WELTERBE-REGION
SEMMERING-SCHNEEALPE

7. bis 10. november 2018 / 19.30 uhr
galerie kunsthaus muerz

Programmgestaltung:

Klaus Rießberger
Peter Veit
Ursula Horvath
Robert Lotter


Zum Projekt

Das Vorhaben rankt sich um die Welterbe-Region Semmering–Schneealpe, die Bahn Ghegas und die Neue Bahn:

Im Revolutionsjahr 1848 wurde in Mürzzuschlag und Gloggnitz zeitgleich mit dem Bau der Semmeringbahn begonnen. Man wusste schon damals, welche ungeahnten Herausforderungen der hochrangige Planer Carl Ritter von Ghega zu bewältigen hatte. Viele zweifelten an dem großen Bauvorhaben, vor allem bekämpfte die Ingenieur- und Architektenkammer Ghega, weil als damaliger Stand der Technik das Seilbahnprinzip galt. Unsere Gegend war der westliche Ausgangspunkt dieses gigantischen Projekts…

1998 erkor die UNESCO die Semmeringeisenbahn und die sie umgebende Landschaft zum Weltkulturerbe. Die östliche Seite des Semmeringpasses wurde früher tätig: Die Weltkulturerbe-Region Semmering–Rax wurde 2007 gegründet. Auf der westlichen Seite des Passes erfuhr das Welterbe vorerst nur wenig Aufmerksamkeit. Erst durch die 2012 erfolgte Fusion der Bezirke Mürzzuschlag und Bruck entstanden positive Energien: Nach mehrjährigen Vorarbeiten seitens des kunsthaus muerz wurde 2017 die „Welterbe-Region Semmering–Schneealpe“ gegründet, der die Gemeinden Langenwang, Mürzzuschlag, Neuberg an der Mürz und Spital am Semmering angehören. Nun sind die Planungsgrundlagen abgeschlossen, es wird arbeiten an der Umsetzung gearbeitet. Es gibt nur eine Region Semmering, die von Mürzzuschlag nach Gloggnitz reicht. Die Bundesländergrenze ist nur insoweit von Belang, als der westliche Teil des Semmeringpasses Teil nach Graz, der östliche nach St. Pölten resortiert. Beide Welterberbe-Regionen bilden jetzt und in Zukunft die Basis für diese Region, die erst entwickelt werden muss. Der Fokus wird auf regionaler Entwicklung liegen.

Mit dem Bau des Semmering-Basis-Tunnels (SBT) und des Koralmtunnels hat die ÖBB-INFRA AG eine neue Epoche eingeleitet. Dadurch entstehen Bahnstrecken, auf denen die Züge mit höchsten Geschwindigkeiten fahren werden. Die Bahn bindet unsere Region näher an den Großraum Wien an. Der Knoten Bahnhof Mürzzuschlag gewinnt an Bedeutung: Dies gereicht allen vier Gemeinden der Welterbe-Region Semmering–Schneealpe zum Vorteil.
Robert Lotter

Mittwoch, 07. November 2018

19.00 Uhr
galerie kunsthaus muerz

Ausstellung

Klaus Dieter Zimmer, Semmering-Zeichnungen
Zur Ausstellung spricht Ursula Horvath

19.30 Uhr
kunsthaus muerz/clix

Ursula Horvath spricht zur Eröffnung

Referate

Sibylla Zech
Wunderwerk Kulturlandschaft Semmeringbahn

Siegfried Stumpf
Die neue Südbahn und ihre Zwillingsbahn über den Semmering

Moderation: Michael Csoklich

Kino

Dokumentation
„Schicht für Schicht durch den Berg“
(Erstausstrahlung am 24.09.2017 in der Reihe „Österreich-Bild“ auf ORF2) erweitert um Aufnahmen des gigantischen Tunnelbohrers

Ein Film der ÖBB INFRA AG

Empfang

Karl Rudischer
Bürgermeister der Stadt Mürzzuschlag


Donnerstag, 08. November 2018


09.30 – 13.00 Uhr
Greißlerei beim Münster
Neuberg an der Mürz

Die Region Semmering

Referate

09.30 – 10.00 Uhr
Karl Albrecht Kubinzky
Zur Geschichte des Semmeringpasses

10.15 – 10.45 Uhr
Ernst Steinicke
Neue Zuwanderung in die Alpen

11.30 – 12.00 Uhr
Wolfgang Kos
Der Semmering

12.15 – 12.45 Uhr
Josef Ober
Regionale Entwicklung im Vulkanland

Moderation: Gerfried Sperl





19.00 Uhr
Greißlerei beim Münster
Neuberg an der Mürz

Das Wirtshaus Leopold Kohrs
„Die Welterbe-Region Semmering–Schneealpe“

Rudolf Hofbauer
Karl Rudischer
Hannes Amesbauer
Robert Lotter
Moderation: Gerfried Sperl


Die Region

Verkehrsgeschichte

Der Weg über den Semmering war in alter Zeit nur ein Saumpfad. Die Nutzung und Aufrecht- bzw. Instandhaltung der Semmeringstraße war schon um 1200 durch einen für die damaligen Verhältnisse internationalen Handel geprägt. Geschickt nützen die Mürztaler Herrschaften die Anziehungskraft des aufblühenden Handelsplatzes Venedig aus. Die Bewohner entlang der Straße waren mit dieser Handelsachse auf das Engste verbunden: einerseits um den regen Handel zu erhalten, andererseits um aus ihm vielfältigen Nutzen zu ziehen, etwa durch Mautgebühren. 1719 wurden Triest und Fiume zu Freihäfen des Kaiserreichs erklärt und die Straße von Wien zur Adria ausgebaut. 1854 war dann die Semmeringbahnstrecke fertiggestellt, 1857 die gesamte Südbahnstrecke von Wien bis Triest vollendet. Der Aufschwung und die Zuwachsraten im Personen- und Frachtverkehr hatten Dimensionen, die heute etwa für den Bereich Elektronik und Computer gelten: Binnen 20 Jahren schnellte die Anzahl der beförderten Personen und die Frachttonnage auf der Strecke Wien–Triest gigantisch in die Höhe.
Welterbe

Die Semmeringeisenbahn und die sie umgebende Landschaft ist seit 1998 UNESCO-Weltkulturerbe. Mit Stand März 2018 gibt es weltweit 832 Weltkulturerbestätten, die sich als Bauten definieren, darunter finden sich drei Eisenbahnstrecken. Ein Welterbe ist Auftrag und Verpflichtung für Bestand und die ständige Weiterentwicklung auf der Grundlage des vom Wiener Büro stadtland erstellten qualitätsvollen Managementplans.

Künstliche Landschaft

Der Semmering stellt die östlichste Schwelle in den Alpen auf der Route von Wien in den Süden dar. Der seit 1854 durchgehend befahrbaren Semmeringbahn eignet die Aura einer künstlichen Landschaft, wie Wolfgang Kos in „Die Eroberung der Landschaft“ darlegt. Die Nähe zu Wien, die rasche Erreichbarkeit des Semmerings führten dazu, dass mondäne Villen, das Südbahnhotel, das Hotel Panhans, das Palast-Hotel und weitere Kur- und Hotelbauten errichtet wurden. Vor den Toren Wiens trafen sich die Menschen in der Natur auf 1000 Meter Seehöhe, konnten ausgedehnte Wanderungen unternehmen, mit großartigem Blick auf Rax und Schneeberg, auf das Wiener Becken und das Fröschnitztal.

Was daraus entstand

Der Semmering war über mehrere Jahrzehnte geistiger Brennspiegel einer durch angewandte Technik geschaffenen Landschaft. Mitten in den Bergen, ausgestattet mit hohem Komfort, entstand ein Treffpunkt für Intellektuelle und Künstler, um hier zu arbeiten, sich zu erholen, Konversation zu pflegen, um gesehen zu werden. Dort schuf sich die österreichische „Welt von gestern“ (Stefan Zweig) eine Traumkulisse, eine „Märchenwelt der Kindheit“ (Peter Altenberg). Auf der Bühne Semmering findet man die Spuren von Größen der österreichischen Kultur, die dort schrieben, bauten, Kunst schufen, die sinnierten und spazierten.

Status quo

Die attraktive Lage der Mitte zwischen dem größten und dem zweitgrößten Agglomerationszentrum Österreichs – zwischen Wien und Graz – ist zu nutzen. Die Straße ist als Tunnelkette gebaut. Der Semmering-Basis-Tunnel befindet sich im Bau. Dieser wird von Gloggnitz in einer Südschleife durch die Fischbacher Alpen geführt und mündet am Bahnhof Mürzzuschlag in die alte Strecke ein. Zu beiden Seiten des Semmering sind Kleinregionen gegründet: „Welterbe-Region Semmering–Schneealpe“ und die „Weltkulturerbe-Region Semmering–Rax“. In der Folge soll eine Region entstehen, die sich auf zwei Bundesländer erstreckt, für die ein regionalen Entwicklungsplan entsteht.

Image

Restbilder vom alten Industriegebiet haften noch in den Köpfen der Menschen. Das ist Geschichte. In der Zukunft muss das Image der Region verändert werden. Das wichtigste Element ist die Ghega-Bahn. Diese Bahn ließ eine künstliche Landschaft entstehen, die als grandioses ästhetisches Gebilde wahrgenommen wird. Die von Mürzzuschlag über den Semmering nach Gloggnitz führende Bahn ist UNESCO-Welterbe – das ist der Stoff, aus dem Zukunft gestaltet wird.

Wolfgang Kos führt dazu aus: Die optimistische Variante für das Weiterleben des Landschaftsparks Semmering ist die, dass zu den blass gewordenen und zugewachsenen Geschichten von seinerzeit neue hinzukommen. Also: kein lauer Pseudo-Nostalgie-Einheitsbrei, sondern neue, deutliche Inszenierungen. Jede originell gedachte Diskontinuität kann das „Spielen mit Landschaft“, das so typisch ist für den Semmering, am Leben erhalten. Der Semmering könnte, überschreitet man für einen Augenblick die Sperrlinie zur Utopie, zu einer Bühne werden. Hier liegt die Chance für „merkwürdige“ Landschaften, die dem Wanderer Denkstoff und Schau-Werk bieten können. „Schön“ ist es bekanntlich überall, „markant“ aber nur dort, wo man sich der Markanz bewusst ist.

Veränderung

Das Ziel ist ein Paradigmenwechsel für die Region. Das „alte Industriegebiet“ tritt in den Hintergrund, die Welterbe-Region in den Vordergrund. Die Landschaften zu beiden Seiten des Semmering bilden hierzu das Ferment. Gefragt sind Mut zu Neuem, Optimismus, strategische Kompetenz. Damit verbunden sind positiver Wandel, Prosperität der Wirtschaft und Investitionen in die Zukunft.
Verwendete Quellen: Wolfgang Kos, Stefan Karner, Gunther Tichy, Norbert Geldner






Freitag, 9. November 2018

09.30 – 13.00 Uhr
Greißlerei beim Münster
Neuberg an der Mürz

Die Südbahn

Referate

09.30 – 10.00 Uhr
Marko Koren
Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Südbahn

10.15 – 10.45 Uhr
Peter Veit
Technische Herausforderungen der Semmering-Bergstrecke
einst und jetzt

11.30 – 12.00 Uhr
Klaus Rießberger
Eisenbahn der Zukunft

12.15 – 13.00 Uhr
Gerhard Gobiet
Der Baufortschritt des SBT

Moderation: Gerhard Ulz
19.00 Uhr
Greißlerei beim Münster
Neuberg an der Mürz


Das Wirtshaus Leopold Kohrs
„Die Südbahn und die Regionen“

Gerhard Gobiet
Klaus Rießberger
Siegfried Stumpf
Marko Koren
Moderation: Gerhard Ulz


Samstag, 10. November 2018

17.00 Uhr
kunsthaus muerz/clix

Eduard Aberham liest aus
„Panhans – ein Hotel und seine Menschen“


Vom privilegierten Luxus bis zum Image des ewig Gestrigen reicht die Vorstellung über das Hotel Panhans am Semmering. Es vermittelt Flair und eine besondere Welt. Hundertdreißig Jahre Hotelgeschichte spiegeln sich in diesem Buch. Klischees werden vermieden, aber Erzherzöge, Staatspräsidenten, Literaten und Schauspieler spielen Liftboys, Zimmerkellner und Köche eine Rolle. Nicht zuletzt die Unternehmer, die immer wieder einen Neubeginn wagten. Sie alle prägten das Grand Hotel und die Geschehnisse im und um das Flaggschiff am Semmering.

19 Uhr
kunsthaus muerz/ clix

Bodo Hell liest
155 Stufen aus seinem Text „Aufstieg“

Eine literarische Erkundung, die ihren Ursprung in der Milleniumswarte am Hirschenkogel hat. Der Autor konnotiert Stationen in der Welterbe-Region Semmering- Schneealpe.



Die Alte Bahn

Carl Ritter von Ghega

In populären Darstellungen wird Ghega als leidenschaftlicher Einzelkämpfer vorgeführt, der durch individuelle Begnadung mentale und bürokratische Widerstände gegen seinen Schöpfergeist brechen konnte. Feiler und Niel haben darauf hingewiesen, dass dieses Bild des Einzelkämpfers eine grobe Geschichtsfälschung darstellt. Tatsächlich war Ghega als hochrangiger Planer und Manager Teil einer staatlichen Planungsmaschinerie, die mit großer Sorgfalt eine Ideallösung in einer unübersichtlichen Problemstellung erarbeiten musste. Das Mühsame an der Streckenplanung über den Semmering bestand in dem Gefühl, sich im Grenzbereich naturwissenschaftlicher Vorstellungskraft zu bewegen.

Ghega konnte die Aura eines Helden erlangen, weil er in schwankender und unübersichtlicher Situation die Tugenden der Beharrung und des richtigen Kalküls verkörperte. Im österreichischen Nationalbewusstsein daran gewöhnt, sich mit der Tragik „genialer Verlierer“ zu messen, gehört die Semmeringbahn zu den wenigen großen Siegen des 19. Jahrhunderts: Damals bewies Österreich moderne Unternehmertugenden – Risikobereitschaft und Konsequenz. Ghega hat, weil es noch keine Routine im Vermessen und Trassieren im schwierigen Gelände gab, das Relief der Schluchten und Felswände, der Kuppen und Gräben mehrmals durchwandert. Dieses empirische Moment in der Planung, bei der viele Komponenten spekulativ bleiben mussten, gab der ersten Gebirgsbahn der Welt ihren archaischen Charakter.
Der Bau

Von den 42 Streckenkilometern zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag wurden 4,5 km in Tunneln und 1,5 km über Viadukte geführt. 16 große und 118 kleinere Steinbrücken, elf kurze Eisenbrücken und 15 Tunnels waren nötig. Ein 13 km langes Band von Wand- und Stützmauern schirmte die Bahn ab. Eine Massierung von Menschen, wie man sie nur von Kriegen her gewohnt war, verwandelte die Semmeringlandschaft einige Jahre lang in eine Zone monotoner Rastlosigkeit. Die ersten Arbeiter, die mit Krampen und Schaufel anrückten, waren Männer, vor denen sich die Regierung fürchtete. Als während

der Revolution von 1848 die Zahl der Arbeitslosen unkontrollierbar zunahm und immer mehr verelendete Bewohner der Provinz nach Wien strömten, griff man zum Mittel der öffentlichen Arbeitsbeschaffung, um, wie General Montecuccoli im Ministerrat vorschlug‚ in der Provinz umfangreiche Arbeiten durchführen zu lassen und die Proletariermassen, die in Wien leicht von Aufwieglern bearbeitet werden könnten, dorthin abzuschieben.

Bedeutung und Folgen

Die 1854 fertiggestellte Semmeringbahn ist eine der wenigen großen Pionierleistungen der Monarchie: Diese Bahn ist eine geniale technische Lösung für frühe Schienenwege. Es entstanden pulsierende Bahnhöfe und ein großes Reparaturwerk für Lokomotiven und Waggons. Die Züge mussten mit vorgespannten Lokomotiven über den Semmering geführt werden.

Die Neue Bahn
Die Bahn ist das einzige Verkehrsmittel, das hohe Erweiterungskapazitäten bietet. Sie wird schneller und vertaktet fahren und einem einheitlichen Regelwerk unterliegen, das für den ganzen Kontinent Gültigkeit hat. Die ÖBB-INFRA AG baut die Südbahn mit hoher Priorität aus: Semmering-Basis-Tunnel neu und Koralmtunnel sind im Bau und stehen für eine gewaltige Beschleunigung, die Reisende und Güter rascher an das Ziel bringen. Und eine schneller fahrende Bahn bindet unsere Region näher an den Großraum Wien an. 2026 werden die Züge in einer knappen Stunde von Wien nach Mürzzuschlag, in knapp zwei Stunden von Wien nach Graz fahren. Neue Bahnhöfe werden errichtet, die Züge durchqueren mit hohen Geschwindigkeiten den Semmering und im weiteren die Koralpe Richtung Kärnten.
Die neue Südbahn
Die Südstrecke ist eines der größten und spektakulärsten Infrastrukturprojekte der nächsten Jahrzehnte. Auf der neuen Strecke fahren weit mehr Menschen als bisher und der Güterverkehr nimmt zu. Bessere Verbindungen werden zwischen Österreich und den Nachbarländern und zwischen vier Bundesländern sowie drei Landeshauptstädten möglich. 200 Kilometer Bahnlinie werden modernisiert, 170 Kilometer neu gebaut.


Mobilität
3,5 Millionen Menschen leben im Einzugsgebiet der Südstrecke. Sie werden mobiler sein. 37 Millionen Fahrgäste pro Jahr nutzen derzeit die Südstrecke –doppelt so viele wie noch vor der Jahrtausendwende. Man lässt das Auto in der Garage, falls die Bahnverbindung gut ist. Das war auch nach dem Ausbau der Weststrecke feststellbar.
Güter
Die Südstrecke schafft die Voraussetzungen für einen zukunftsorientierten Güterverkehr. Richtung Südeuropa werden 22 Millionen Tonnen Güter pro Jahr befördert: Die Adriahäfen liegen vor der Haustür Österreichs. Diese Güter gelangen auf einer ausgebauten Hochleistungsstrecke schneller ans Ziel. Auf der begradigten Strecke können Güterzüge länger und schwerer beladen werden und fahren mit nur einem Triebfahrzeug. Das entlastet die Straße, schont die Umwelt und reduziert die Transportkosten wesentlich. Mit jeder Tonne Fracht, die ein Zug voranbringt und nicht ein LKW, wird um 15-mal weniger Kohlendioxid in die Luft geblasen.
Baltisch-Adriatische Achse
Die Baltisch-Adriatische Achse (BAA) ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Transversalen Europas. Sie verbindet und vernetzt aufstrebende Wirtschaftsregionen neuer EU-Mitgliedsstaaten mit wirtschaftlich bedeutenden Agglomerationen in Österreich und Norditalien. Die BAA setzt nachhaltige Impulse für Mittel- und Zentraleuropa, schafft eine optimale Anbindung an die nordadriatischen Häfen und – weiterführend – via den Suez-Kanal zu den boomenden asiatischen Märkten. Die Südstrecke ist Teil der BAA und bringt Österreich bedeutende wirtschaftliche Vorteile. Und durch die Verlagerung der Güterströme auf die Schiene wird ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der international festgelegten Klimaziele erbracht.

Verwendete Quelle: ÖBB INFRA AG









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