literatur

Doron Rabinovici liest aus
»Herzl relo@ded - Kein Märchen«

dienstag / 13. dezember 2016 / 19.00 uhr
kunsthaus muerz

Doron Rabinovici, Autor und Historiker, in Tel Aviv geboren, in Wien lebend, und Natan Sznaider, in Deutschland geboren, in Tel Aviv Soziologie lehrend, erhalten E-Mails von niemand Geringerem als Theodor Herzl, dem Begründer des Zionismus. Herzl, Rabinovici und Sznaider treten in einen Trialog über Judentum, über israelische Gegenwart und jüdische Diaspora. Erörtert wird, was aus der Vision von »Altneuland« geworden ist. Was hat uns Herzl heute noch zu sagen? Was etwa zum Konflikt mit den Palästinensern? Wie viel verbindet sein Werk "Der Judenstaat" mit dem heutigen Israel? Wo ist er hin, der Traum vom Wiener Kaffeehaus im Orient, von einer europäischen Moderne im biblischen Zion, von einem Europa im Nahen Osten?

In Auseinandersetzung mit Theodor Herzl suchen zwei Zeitgenossen nach Antworten aus der Vergangenheit und der Gegenwart für die Zukunft. Theodor Herzls Leben wird dabei aus der Ich-Perspektive erzählt, er berichtet auch von den Anfängen seines berühmten Werkes "Das gelobte Land". Herzls Traum wird dabei auch dem Leben im heutigen Israel gegenübergestellt.

Der Schriftsteller und Historiker Doron Rabinovici, 1961 in Tel Aviv geboren, lebt in Wien. Er ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung und wurde unter anderem ausgezeichnet mit dem Anton-Wildgans-Preis und dem Ehrenpreis für Toleranz in Denken und Handeln 2015.

Eintritt 6 / 4

Für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren Eintritt frei



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